Eisspeedway Revival in Sachsen ein voller Erfolg28.03.2012

 

28.03.2012

Eisspeedway Revival in Sachsen ein voller Erfolg

Nach 20 Jahren kamen die Eisritter zurück nach Dresden.

 Auf der Eisschnelllaufbahn der EnergieVerbund Arena im Sportpark Ostra fand seit fast genau 20 Jahren erstmals wieder ein Eisspeedwayrennen statt – das erste von nur zwei Rennen in Deutschland im Jahr 2012!

 

Da der DMSB dem veranstaltenden Mainfranken Motorsportclub die Ausrichtung der DMSB verweigert hatte, wurde am Samstagabend eine „German Open“ mit deutschen Fahrern und einem gut gemischten internationalen Feld durchgeführt. Da Max Niedermaier und Günther Bauer (als Reservist) in Assen fuhren, blieben genau vier Bayern übrig (Pletschacher, Jell, Wiest, Florian Niedermaier). Die Besten vom Samstag hatten die Möglichkeit, sich für den Golden Spike am Sonntag zu qualifizieren.

 

Der 64-jährige Per-Olof Serenius fegte am Samstag die Gegner vom Platz und gewann mit Maximum. Dem ehemaligen russischen Grand-Prix-Fahrer Pavel Tschajka nahm er schon im wichtigen Heat 1 die Luft aus den Segeln, bezwang ihn und Tony Klatovsky, sodass dem Russen aus dem 8000 Kilometer entfernten Blagowetschensk nur Gesamtrang 2 blieb. 

Auch für Klabo war dieser erste Lauf der einzige Punktverlust, sodass der Kneipier als Dritter auf dem Podium landete.

Stefan Pletschacher vom Ice Racing Team Stahlwerk Annahütte machte in Dresden den besten Eindruck der Deutschen und hatte vor dem letzten Lauf zehn Punkte. Er jagte dann Posa gewaltig, war zwei- oder dreimal vorbei, aber an einem Serenius kommt man halt nicht ungestraft vorbei, am Schluß hatte der alte Schwede die Nase vorn – Schlussrang 4 für Pletschi. „Ich bin froh, dass die Läufe auf drei Runden verkürzt wurden – mir fehlte es einfach an Kraft“, sagte der Ruhpoldinger, der ja sogar auf die EM verzichten musste.

Für den bis dato Führenden der Golden Spike Serie, Thomas Wiest, lief in Dresden wenig: Er kämpfte mit Vergaserproblemen und wurde mit neun Punkten Fünfter. Obwohl er zusammen mit Charlie Ebner und dem Russen Tschajka in das Golden Spike Rennen aufrückte, kam er am Sonntag gegen die Weltelite gar nicht mehr zum Zuge und stürzte einmal.

 Am zweiten Tag kamen die Sachsen bei frühlingshaftem Wetter aus dem Staunen nicht mehr raus, als die Spike-Stars, darunter 13 aktuelle oder ehemalige GP-Piloten ihre Show abzogen. Weil es am Samstag bis zu 24 Grad waren, wurde auch am Sonntag die Rundenzahl vorsichtshalber auf drei verkürzt, aber das von den erfahrenen Eismeistern der EnergieVerbund Arena präparierte Eis hielt sich perfekt.

 

Die drei Russen fuhren gnadenlos, aber Franky Zorn mischte wie in seinen besten Zeiten mit. Bis zu Heat 20 hatte der Österreicher Maximum, wie der WM-Dritte Dmitri Khomitsevitch. Vitalij Khomitsevitvch wurde von Franky geschlagen, aber in Heat 17 fiel er aus und blieb bei 10 Punkten hängen (Platz 4).

 

Einen ganz starken Eindruck hinterließ einmal mehr Harald Simon. Der Waldviertler war nach Heat 12 ungeschlagen. Dann aber in Lauf 13 verhakte er sich mit Vitalij Khomitsevitch, stürzte und das Bike überschlug sich mehrmals im Innenraum. Harald musste mit zahlreichen Prellungen aufgeben und selbst, wenn er weitergefahren hätte, seine Maschine war nach diesem Crash für nichts mehr zu gebrauchen.

Ohne dieses neuerliche Pech hätte der Vize-Europameister sich wohl in Heat 20 gegen Dmitri Khomitsevitch, Zorn und Svensson im Kampf um den Tagessieg wieder gefunden.

 

So kam es nur zum Zweierduell zwischen Zorn und Khomitsevitch. Stefan Svensson hätte, wenn er sich einmischen konnte, noch Chancen auf das Podium gehabt. Aber Khomitsevitch setzte sich von „gelb“ schon in der ersten Kurve durch; Franky konnte nur kurzzeitig Gegenwehr aufbauen. Damit war der Freitags-GP-Sieger von Assen Gewinner des Golden-Spike-Rennens in Dresden vor Zorn und Pavel Tschajka. Vitalij Khomitsevitvch rettete trotz seines Ausfalls noch den 4. Platz vor dem punktgleichen Svensson, der von der Bahn in höchsten Tönen schwärmte. Stefan Pletschacher war als Achter hinter Posa Serenius wieder bester Deutscher.

 

Offizielle und praktisch alle Besucher waren mit der Premieren-Veranstaltung in Sachsen zufrieden und wünschten, dass es 2013 eine Fortsetzung gibt.

 

 

 

Franky Zorn Eisspeedway Finale in Inzell

 

Franky Zorn Eisspeedway Finale in Inzell

Franky Zorn #14
Franky Zorn #14

Best of the West

Bei den beiden Grand-Prix-Finalläufen in Inzell konnte ich mich auf Rang neun der Weltmeisterschaft nach vorne kämpfen und bin damit auch in 2011 bester europäischer Fahrer in der WM.
Konnte bei den letzten WM-Läufen in Inzell noch meine stärke zeigen. Schon am ersten Tag kam ich in das B-Finale, musste mich dort nur dem Russen Dmitri Khomitsevich geschlagen geben und erreichte damit Platz sechs. Damit machte ich einige Punkte auf Harald Simon und auf Stefan Svensson gut. Ziel war es, der beste Westeuropäer zu werden. Ich musste auf Svensson und Simon Punkte gut machen. Mit diesem sechsten Platz waren wir punktegleich.
Auch am 2. Tag lief es gut für mich. Erreichte wiederum das B-Finale, gemeinsam mit Simon und zwei Russen. Im B-Finale habe ich nach gutem Start geführt, aber die Russen haben mich brachial überholt. Jetzt ist es mir nur darum gegangen, Harald Simon hinter mir zu lassen. Das ist mir schließlich gelungen und ich wurde in der Weltmeisterschaft Neunter, als bester Westeuropäer hinter acht Russen.
Resümee: Die Saison ist einfach nicht gut gelaufen für mich. Nach den Läufen in Russland war ich noch auf Platz 12. Habe dann seit Assen voll attackiert. Aber von hinten ist es mühselig, aufzuholen. Es war eine sehr durchwachsene Saison für mich. Trotzdem sind wir auf einem guten Weg und haben jetzt die Maschine in der höchsten Belastung weiterentwickeln können.
Werde zum Abschluss in Schweden noch zwei Rennen fahren und die Gelegenheit nutzen noch was zu testen bzw. probieren um gut gerüstet und gut vorbereitet in die neue Saison zu gehen!


Termine:
30. März 2011 – int. Rennen ABB Arena Syd in Västerås, 17.00 Uhr
01. April 2011 – Erik Stenlund Championship Studenternas IP Stadion  in Uppsala

ServusTV:
Freitag 01.04.11, 00.00 Uhr Grand Prix 5 & 6 Assen
Montag 04.04.11, 19.15 Uhr Die Sportdokumentation


Mit Sportlichen Grüßen
Franky

 

Eisspeedway-WM-Finale in Inzell 26.-27.03.2011

 

Eisspeedway-WM-Finale in Inzell 26.-27.03.2011

Krasnikov zum 7. Mal Weltmeister

In der an zwei Tagen ausverkauften Max-Aicher-Arena in Inzell sicherte sich beim
Eisspeedway-WM-Finale 2011 vor 13 000 begeisterten Zuschauern der Russe Nikolai
Krasnikov seinen historischen siebten WM-Titel.

Historisch, weil der erst 26-jährige Kranikov mit 7 Einzel-WM-Titeln nun erfolgreicher
ist als der sechsfache Weltmeister Gabdrahman Kadyrov und damit vermutlich nie mehr von
einem anderen Eisfahrer überflügelt werden wird.

Die Fans in der überdachten Max-Aicher- Arena im Ludwig-Schwabl-Stadion waren völlig aus
dem Häuschen, denn die Leistungen der 18 besten Eisspeedwayfahrer waren einzigartig, die
acht Russen agierten mit den messerscharfen Spikes atemberaubend und in der voll gepackten,
komplett überdachten Arena konnten die Besuche die Rennen in vollen Zügen genießen, während
es draußen regnete.

Gegenüber den GP-Rennen in Togliatti und Assen war Krasnikov nicht wieder zu erkennen.
Der Baschkire war in Inzell unschlagbar und holte mit dem Tagessieg am Samstag vor seinen
Landsleuten Igor Kononov und Danil Iwanov einen so großen Vorsprung heraus, dass ihm am
Sonntag schon der 7. Platz zum Titel gereicht hätte. Doch auch am letzten Renntag des
Jahres deklassierte Krasnikov seine Gegner und siegte diesmal im A-Finale vor Kononov
und Dmitri Khomitsevitch. Kononov holte sich mit Platz 2 am Sonntag erstmals den Vize-WM-Titel.
Die ersten 8 WM-Plätze wurden ausnahmslos von den Russen belegt!

Auch Lokalmatador Günther Bauer, der zum MEFO Sport Reifen Testteam gehört,
musste der Überlegenheit der Russen Tribut zollen. Der Deutsche Meister aus Reit im
Winkl schaffte aber immerhin an beiden Tagen Platz 10 und schloss die WM versönlich
als WM-Zwölfter ab.

Bester Westeuropäer in Inzell war der MEFO Sport-Testfahrer Franky Zorn, der mit den
Plätzen 6 und 7 als bester Europäer die WM auf Rang 9 abschloss.
Zorn konnte sich damit gegenüber seinen schon starken Leistungen in Assen noch ein weiteres
Mal steigern und schaffte im letzten Lauf des Jahres mit seinem Erfolg über Landsmann Harald
Simon den Prestige-trächtigen 9. WM-Rang des besten Nicht-Russen.

„Die Saison ist einfach nicht gut gelaufen für mich. Nach den Läufen in Russland war ich noch
auf Platz 12. Ich habe dann seit Assen voll attackiert. Aber von hinten ist es mühselig, aufzuholen.
Es war eine sehr durchwachsene Saison für mich. Trotzdem sind wir auf einem guten Weg. Wir haben
jetzt die Maschine in der höchsten Belastung weiterentwickeln können. Somit sind für die kommende
Saison gut gerüstet und können mit kleinen Veränderungen und mit dem neuen MEFO Hinterradreifen
gut vorbereitet in die neue Saison gehen“, sagte der Österreicher nach dem letzten WM-Lauf 2011.

Max Niedermaier durfte mit einer Wildcard in Inzell starten und belegte die Plätze 15 und 16.

Der Ruhpoldinger Stefan Pletschacher durfte in Inzell nur am Sonntag starten und wurde Fünfzehnter.

Text und Fotos: Thomas Schiffner

Ergebnisse Eisspeedway-Grand-Prix in Inzell, 26./27. März 2011

GP7 am 26.3.2011:
A-Finale: 1. Nikolai Krasnikov (RUS), 14 Qualifikationspunkte; 2. Igor Kononov (RUS),
13; 3. Danil Iwanov (RUS), 13; 4. Sergej Karantchinzev (RUS),
11; - B-Finale: 5. Dmitri Khomitsevitch (RUS), 10; 6. Franz Zorn (A),
10; 7. Vitalij Khomitsevitch (RUS), 19; 8. Harald Simon (A), 8; - C-Finale: 9. Dmtri Bulankin (RUS),
11; 10. Günther Bauer (D), 7; 11. Antonin Klatovsky (CZ), 5; 12. Iwan Iwanov (RUS), 7; - D-Finale:
13. Stefan Svensson (S) 3; 14. Grzegorz Knapp (PL), 2; 15. Max Niedermaier (D), 0; 16. Peter Koij (S), 2.

GP8 am 27.3.2011:
A-Finale: 1. Krasnikov, 15 Qualifikationspunkte; 2. Kononov 13; 3. D. Khomitsevitch
12; 4. D. Iwanov 14; - B-Finale: 5. V. Khomitsevitch 11; 6. Bulankin 7; 7. Zorn 9; 8. Simon 9; -
C-Finale: 9. Karantchinzev 6; 10. Bauer 7; 11. I. Iwanov 5; 12. Svensson 5; - D-Finale: 13. A. Klatovsky 0; 14. Jan Klatovsky (CZ), 3; 15. Stefan Pletschacher (D), 3; 16. Niedermaier 1.

WM-Endstand (nach 8 Läufen): 1. Krasnikov, 176 Punkte; 2. Kononov 153; 3. D. Iwanov 152;
4. D. Khomitsevitch 145; 5. V. Khomitsevitch 108; 6. Bulankin 97;7. Karatchinzev 89; 8. I. Iwanov 85;
9. Zorn 73; 10. Simon 72; 11. Svensson 68; 12. Bauer 64; 13. A. Klatovsky 54; 14. Knapp 35; 15. Koj 26;
16. Pletschacher 20; 17. Mats Järf (SF), 9; 18. Niedermaier und Johnny Tuinstra (NL), je 7.

 

Smolinski im Langbahn-Grand-Prix 2011

 

Smolinski im Langbahn-Grand-Prix 2011

Mit Sieg in Finnland qualifizierte sich Martin Smolinski für den GP 2011

Sechs Starts, sechs Siege! Überzeugender als sich Martin Smolinski in Forssa für den Langbahn-Grand-Prix 2011 qualifizierte, geht es nicht.

Bereits bevor Martin Smolinski im Finallauf beim GP-Challenge mit einem Wheelie die Ziellinie kreuzte war klar, dass der Olchinger den Einzug in die Weltmeisterschaft 2011 geschafft hatte.

Souverän und letztlich ungefährdet gewann Smolinski in Forssa (FIN) alle seine Läufe und siegte mit Punktemaximum vor Herbert Rudolph. Abgesehen von einem Lauf, als Matthias Kröger den Olchinger zwei Runden lang angegriffen hatte, konnte der Deutsche Speedwaymeister immer vom Start weg siegen.

„Wichtig war für mich der Einzug in die Langbahnweltmeisterschaft 2011. Das hatte ich vor dem Tagesendlauf bereits geschafft! Der Sieg im Finale und damit auch der Sieg beim GP-Challenge waren dann die Kür des Tages!“, so der hoch erfreute Smolinski direkt nach dem Rennen.

Den ganzen Tag über war Smolinski enorm schnell unterwegs und nach dem Rennen zeigte sich der Olchinger sehr zufrieden mit der Arbeit des gesamten Teams: „Heute hat endlich alles gepasst. Fahrerisch habe ich keine Fehler gemacht, die zu Disqualifikationen führten. Meine Motoren liefen perfekt und auch die Arbeit meiner Mechaniker und meines gesamten Teams im Hintergrund war einfach perfekt! Wir konnten alle Erfahrungen und alles, was wir im Laufe der Langbahnsaison gelernt haben, perfekt umsetzen und das Ergebnis war der Lohn für die harte Arbeit!“

2011 wird Smolinski erstmals als fester GP-Starter an der Grand-Prix-Serie zur Langbahnweltmeisterschaft teilnehmen und nicht nur als Gaststarter dabei sein. In der abgelaufenen Saison war der Bayer bei zwei GP-Rennen am Start und konnte vor allem mit einem vierten Platz beim Grand Prix in Vechta überzeugen. In der Gesamtwertung konnte Smolinski bei zwei gefahrenen GPs den 16. Platz erreichen.

Im Grand Prix 2011 stehen neben Smolinski mit Richard Speiser, Stephan Katt, Jörg Tebbe, Matthias Kröger und Herbert Rudolph noch fünf weitere deutsche Fahrer. Zudem ist davon auszugehen,das, die FIM den achtfachen Langbahnweltmeister Gerd Riss, der sich in der abgelaufenen Saison
schwer verletzte, mit einer permanenten Wildcard setzen werden – falls er wieder auf die Rennmaschine zurückkehrt.
 

 

In Herxheim geht es in 4 Klassen um die deutsche Meisterschaft

 

In Herxheim geht es in 4 Klassen um die deutsche Meisterschaft

Foto: GAEDTKE

Zum Ende der Saison werden in Herxheim die deutschen Speedwaymeister in den Klassen 50- 500 ccm ermittelt werden.
 
Am Samstag, 9.10. kämpfen die Fahrer der Schülerklassen A (50ccm) & C (250ccm) um den Deutschen Meistertitel. In den Schülerklassen A darf man auf das Duell der süddeutschen Schüler mit den besten Nachwuchspiloten aus dem Norden gespannt sein. Im Norden war Lukas Wegner der überragende Fahrer, während im Süden Tim Wunderer und Markus Reiner überzeugende Leistungen abliefern konnten. Auf das Nord- Süd Duell in der Klasse 50ccm darf man gespannt sein.

In der 250ccm Klasse gilt der deutsche Nachwuchs im internationalen Vergleich als einer der Besten: Bei der 250ccm FIM Youth Trophy, die als Schüler Weltmeisterschaft angesehen wird, die im Sommer 2010 in Slany/CZ ausgetragen wurde, waren unter den Top Sechs insgesamt vier deutsche Nachwuchsdrifter zu finden. Bester Deutscher war bei diesem Event Valentin Grobauer, der Silber erringen konnte. Er gilt als einer der heißesten Anwärter auf den Titel. Als Clubfahrer der MSV Herxheim wird David Pfeffer in Herxheim ins Rennen gehen. Pfeffer fährt schon lange Jahre für die MSV Herxheim und fiebert diesem Event bereits entgegen. Ein Sturz bei den MSJ Masters, bei dem sich Pfeffer eine Fußverletzung zugezogen hatte, ist inzwischen auch ausgeheilt.

Der Eintritt am 9. Oktober ist frei, für Bewirtung wird gesorgt werden. Nach dem Vormittagstraining um 10:00 Uhr werden um 13:30 Uhr die Rennläufe gestarte. Nach Rennende werden dann die neuen deutschen Meister geehrt!

Am Sonntag, 10.10. wird dann der deutsche Meister in der Schülerklasse B ermittelt. In der Schülerklasse B wird mit 125ccm Motorräder gefahren. Hier hofft der Herxheimer Steven Kühner, der im ersten Jahr auf der 125er unterwegs ist, noch auf den DM Zug aufspringen zu können. Der von Patrick Zwetsch betreute Kühner hat sich im Laufe der Saison stark verbessert, doch fehlen wichtige Punkte für einen festen Qualifikationsplatz. Als absoluter Titelfavorit geht der 125ccm FIM Youth Trophy Gewinner Michael Härtel ins Rennen. Somit gilt Härtel als Weltmeister seiner Klasse und automatisch als Top- Favorit. Aus dem Norden werden Lukas Finhage und Matthi Schmidt natürlich alles daran setzen dem “Weltmeister“ den Titel streitig zu machen.

Zudem wird am Sonntag, 10.10. dann auch noch Speedway in der großen 500er Klasse gefahren. Das dritte von vier Rennen zur deutschen U21 Meisterschaft wird auf dem anspruchsvollen Herxheimer Oval ausgefahren. Nach den ersten beiden Finalrennen in Teterow und Norden liegt die Spitzengruppe noch eng beisammen und auch in Herxheim wird ein spannendes Rennen erwartet, da noch einige Fahrer die Chance haben sich in der vier Rennen umfassenden Serie den Titel zu sichern. Spitzenreiter ist derzeit Erik Pudel, der auch bereits in der Speedwayliga in Polen Fuß gefasst hat und als Kapitän im vergangenen Jahr die U19 Nationalmannschaft angeführt hatte, mit 28 Punkten. Ihm auf den sind drei Fahrer, die in Herxheim noch bestens bekannt sein sollten. Marcel Helfer und Marco Gaschka (je 25 Punkte) sowie Kai Huckenbeck (20) sind dem Führenden auf den Versen. Die drei Verfolger waren beim U19 EM Halbfinale, das am 4. Juli spektakulären Motorsport bot knapp an der Qualifikation fürs Finale gescheitert.

Rennbeginn ist wie am Vortag um 13:30 Uhr.

Samstag 9.10.2010:
ab 10 Uhr Training, 13:30 Uhr Rennbeginn, Eintritt zu den Rennen am Samstag frei

Sonntag 10.10.2010:
ab 10 Uhr Training, 13:30 Uhr Rennbeginn, Eintrittspreise Sonntag: Erwachsene 8€, ermäßigt 5 €, Kinder bis 12 Jahre frei
Infos: www.speedway.de
 

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